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Die Gewinnspannen für Schweinfleischerzeuger bleiben niedrig. Zwar sei die Dioxinkrise in Deutschland schnell überwunden worden, mit hohen Futtermittelkosten sei jedoch weiterhin zu rechnen, hielt Lars Hoelgaard von der EU-Kommission heute im Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) in Brüssel fest. Zum Glück seien nur niedrige Dioxinmengen im Schweinefleisch gefunden worden, weshalb sich der Markt wieder rasch beruhigt habe. Auch die Zuschüsse für die Private Lagerhaltung hätten die Preise stabilisiert, so Hoelgaard. In der ersten Gebotswoche seien Lagerhilfen für rund 37.000 t Schweinefleisch beantragt worden, führt Hoelgaard aus. Die Preise seien inzwischen wieder normal und auch der Export laufe gut, weshalb die Kommission Ausfuhrerstattungen für überflüssig halte. "Wenn die Verbraucher weiterhin Schweinefleisch auf ihrem Teller haben wollen, müssen sie eben mehr zahlen", forderte der Experte. Die Kommission trifft sich heute mit Branchenorganisationen und Fachleuten aus den nationalen Ministerien, um in einem erweiterten beratenden Ausschuss nach Lösungen für die Schweinefleischerzeuger zu suchen.

