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EVP-Agrarminister fordern Stabilisierung des Schweinemarktes

Berlakovich verlangt Präzisierung des geplanten "GAP-Greenings".
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"Die Situation für die Schweinebauern ist dramatisch, der Preisverfall für Schweinefleisch existenzbedrohend. Die EU muss handeln. Wir brauchen auf europäischer Ebene Maßnahmen zur Entlastung des Marktes", betonte Österreichs Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich, Vorsitzender der EVP-Agrarminister, heute anlässlich eines Arbeitstreffens in Brüssel. Die Agrarminister der Europäischen Volkspartei sind sich einig, dass die Europäische Kommission aktiv werden muss.

Weiterer Schwerpunkt des EVP-Ministertreffens war die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). "Die Zukunft ist ganz klar auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen ausgerichtet. Umweltmaßnahmen sind schon jetzt wichtige Faktoren der europäischen Agrarpolitik und entsprechen auch ganz klar dem Wunsch der Menschen in Europa. Die Bauern leisten auf diesem Gebiet bereits viel, das muss anerkannt werden", so Berlaklovich.

"Die EU-Kommission wird daher aufgefordert, ihren Vorschlag des "Greenings" zu präzisieren. Klar ist: Wie auch immer zusätzliche Umweltmaßnahmen der GAP aussehen werden - es darf nicht den Verwaltungsaufwand erhöhen", unterstrich Berlakovich. Ziel müsse sein, europaweit möglichst flächendeckend nachhaltige Landwirtschaft durchzusetzen und zu unterstützen, appellierte der Minister. Dazu bedarf es eines einfachen Zugangs und keines Verwaltungsdschungels für die Bauern.
24.01.2011
Autor:Redaktion
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