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Kompost für Acker und Grünland

Komposteinsatz im Ackerbau hat primär das Ziel eine ausgeglichene Humusbilanz zu erreichen bzw. zu erhalten, insbesondere bei Humus zehrenden Fruchtfolgen oder viehloser Bewirtschaftung. Der Trend, alle Teile der Pflanze als nachwachsende Rohstoffe zu nutzen - etwa Maisstroh und -spindeln - sowie der Anbau nachwachsender Rohstoffe, welche nur Wurzeln als Rückstände hinterlassen, macht den Komposteinsatz auf solchen Flächen zusätzlich interessant.
Komposteinsatz auf Grünland bezweckt vor allem die Nährstoffversorgung der Bestände. Insbesondere bei mittelintensiv bis extensiv genutzten Wiesen ohne Viehhaltung kann damit eine standortgerechte qualitativ hochwertige Zusammensetzung der Pflanzenbestände erreicht bzw. erhalten werden. Kompost kann im Frühjahr beim Ergrünen der Grasnarbe, zwischen den Schnitten bzw. nach der letzten Nutzung im Herbst ausgebracht werden. Bei Weidenutzung soll die Kompostdüngung generell im Herbst erfolgen. Positiv wirkt sich die Kompostdüngung in Kombination mit einer Jauche- oder Güllegabe von 10 – 15 m3 aus.
Die gleichmäßige Feinverteilung ist entscheidend für den Erfolg der Kompostdüngung. © Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
Die gleichmäßige Feinverteilung ist entscheidend für den Erfolg der Kompostdüngung. © Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
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Die gleichmäßige Feinverteilung ist entscheidend für den Erfolg der Kompostdüngung. © Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
Die gleichmäßige Feinverteilung ist entscheidend für den Erfolg der Kompostdüngung. © Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
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Kompostausbringung

Neben den gesetzliche Vorgaben entscheidet in der Praxis die Befahrbarkeit des Bodens über den Ausbringungszeitpunkt. Es macht keinen Sinn, Kompost tief unterzupflügen. Seine beste Wirkung entfaltet Kompost, wenn er in die oberen 5 – 10 cm eingemischt wird. Auf Grünland wird Kompost in die wachsende Grasnarbe eingestreut, je feiner, desto besser. Optimal ist es, die Ausbringung auf die Kultur abzustimmen:
© Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
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© Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
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Gemäß Kompostverordnung dürfen von den Qualitäten A+ bzw. A maximal 8 t Trockenmasse je ha und Jahr im Durchschnitt von 5 Jahren ausgebracht werden.

Beispiel:
Bei 600 kg je m3 Frischmasse ergibt sich ein Schüttgewicht von 1,67 m3/t. Bei einem angenommenen Trockenmassegehalt von 50 % ergäben sich rund 26 m3 Kompost, die man im Schnitt von 5 Jahren jährlich auf 1 ha ausbringen kann.
04.03.2013
Autor:Dipl.-HLFL-Ing. Heimo Strebl
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