In der Saison 2011/12 wurden in Österreich 5,7 Mio. t Getreide (+18%), 528.600 t Obst (+23%), 775.200 t Gemüse (+19%), 816.100 t Kartoffeln (+21%), 383.800 t Ölsaaten (+9%) und 3,5 Mio. t Zuckerrüben (+13%) geerntet. Zusätzlich wurden 2,8 Mio. hl Wein (+62%) produziert. Das zeigt die aktuelle Versorgungsbilanz der Statistik Austria, die für den Wirtschaftszeitraum vom 01.07.2011 bis 30.06.2012 (Wein: 01.08. bis 30.07.; Zucker: 01.10. bis 30.09.) das Aufkommen und die Verwendung der wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse ermittelte.
Hohes Produktionsniveau bei pflanzlichen Nahrungs- und Futtermitteln 2011/12
Bedarf bei Getreide zu 100%, bei Kartoffeln und Wein zu je 105% gedeckt.
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Importe teilweise gesunken
Zur Deckung des Inlandsbedarfes wurden insgesamt 1,9 Mio. t Getreide (-5%), 1,3 Mio. t Obst und Gemüse (+1%), 172.000 t Kartoffeln (-13%), 844.600 hl Wein (-4%), 454.500 t Ölsaaten (-14%) sowie 369.800 t pflanzliche Öle (-12%) importiert. Insgesamt standen in Österreich 5,7 Mio. t Getreide (+9%), 2,1 Mio. t Obst und Gemüse (+10%), 780.000 t Kartoffeln (+11%), 640.200 t Ölsaaten (-8%), 444.200 t Pflanzenöle (-6%), 2,68 Mio. hl Wein (+2%) und 9,03 Mio. hl Bier (+3%) als Nahrungs- und Futtermittel sowie als Rohstoff für die industrielle Verarbeitung (Food und Non-Food) zur Verfügung.
Aus der heimischen Landwirtschaft konnte der Bedarf an Kartoffeln und Wein jeweils zu 105%, an Getreide zu 100%, an Gemüse zu 68%, an Obst zu 56%, an Ölsaaten zu 60% und an pflanzlichen Ölen zu 30% gedeckt werden.
Aus der heimischen Landwirtschaft konnte der Bedarf an Kartoffeln und Wein jeweils zu 105%, an Getreide zu 100%, an Gemüse zu 68%, an Obst zu 56%, an Ölsaaten zu 60% und an pflanzlichen Ölen zu 30% gedeckt werden.
Agraraußenhandelsvolumen deutlich gestiegen
Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2010/11 erhöhte sich das Agraraußenhandelsvolumen von EUR 17,8 Mrd. auf 18,7 Mrd. Das entspricht einem Anteil von 7,3% am gesamten Außenhandelsvolumen (EUR 254,6 Mrd.). Der Wert der agrarischen Einfuhren stieg von EUR 9,3 Mrd. auf 9,8 Mrd., jener der Ausfuhren von EUR 8,5 Mrd. auf 8,9 Mrd. Haupthandelspartner waren die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem Anteil von 84% bei den Im- und mit 75% bei den Exporten.

