Ein rechtzeitiger Weidebeginn ist für eine gut funktionierende Kurzrasenweide entscheidend. © Egger |
Durch die Mähweide wird ein optimaler Grünlandbestand erreicht, weil die trittempfindlichen Doldenblütler (Bärenklau, Wiesenkerbel usw.) sowie Schafgarbe, Wiesenknöterich, Beinwell, Wiesenlabkraut, Wiesenknöterich, Löwenzahn, Wolliges Honigkraut usw. durch die Beweidung zurückgedrängt werden, wobei der Effekt im Frühjahr am besten ist.
Grundvoraussetzung für die Beweidung ist ein ausgewogener Pflanzenbestand (mindestens 60% Gräser, je mehr desto besser). Ein mäßiger Tritt fördert die Narbendichte. Bei zu nassem Boden sollte auf die Beweidung verzichtet werden, weil die Narbenschäden extrem stark ansteigen. Allerdings wird durch die Beweidung der Bodenschluss der Grünlandnarbe wieder erreicht und das Walzen im Frühjahr kann entfallen.
Bei einer Unterbeweidung breiten sich Ampfer, Schafschwingel, Quecke, Rasenschmiele und Borstgras aus. Gegenmaßnahmen wären hier ein stärkerer Weidebesatz, längere Fresszeiten, Nutzungswechsel (Mähweide) und Nachmahd der Weide. Bei einer Überbeweidung kommt es zu einem Überbestand von Hirtentäschel, Gänseblümchen, Breitwegerich, Jährige Rispe und Löwenzahn.
Gegenmaßnahmen wären hier geringerer Besatz, kürzere Fresszeiten, Erhöhung der Nährstoffversorgung (Stickstoff, Phosphor, Kali) und Nutzungswechsel. Für die Schnittnutzung sind die Horstgräser (Knaulgras, Wiesenlieschgras, Wiesenschwingel) und für Trittnutzung die rasenbildenden Gräser (Wiesenrispe, Rotschwingel) geeignet. Rohrschwingel ist für die Beweidung, das Knaulgras für die Mähweide geeignet.
Neue Sorten sind nutzungselastischer, vor allem die späteren Sorten. Das Englische Raygras braucht die Beweidung, damit es sich im Bestand halten kann. Es bildet je nach Nutzung feine Horste oder einen dichteren Rasen. Die Horstgräser haben bei reiner Schnittnutzung eine Lebensdauer von 6 bis 8 Jahren, bei Kurzrasenweide nur drei Jahre.
Der sehr frühe Weideaustrieb hat den Vorteil, dass die Tiere nicht selektieren können, den Pflanzenbestand regulieren, die Bestockung unterstützen und sich ein dichter Pflanzenbestand bildet. Im Frühjahr soll stundenweise mit der Beweidung begonnen werden. Wenn die ersten Betriebe die Wiesen beginnen abzuschleppen, beginnt der Weidebetrieb mit der Stundenweide. Es kann auch nach dem Schnitt die Beweidung erfolgen und zwar unmittelbar nach der Ernte, d. h. die Fläche wird nach circa drei Tagen beweidet. Ein Geilstellenanteil von 15% bis 18% ist normal. Erhöht sich dieser, ist dies ein Zeichen, dass entweder zu viel zugefüttert wird oder der Tierbesatz zu gering ist. Das Anschleppen der Weide im Frühling ist nicht notwendig.
Grundvoraussetzung für die Beweidung ist ein ausgewogener Pflanzenbestand (mindestens 60% Gräser, je mehr desto besser). Ein mäßiger Tritt fördert die Narbendichte. Bei zu nassem Boden sollte auf die Beweidung verzichtet werden, weil die Narbenschäden extrem stark ansteigen. Allerdings wird durch die Beweidung der Bodenschluss der Grünlandnarbe wieder erreicht und das Walzen im Frühjahr kann entfallen.
Bei einer Unterbeweidung breiten sich Ampfer, Schafschwingel, Quecke, Rasenschmiele und Borstgras aus. Gegenmaßnahmen wären hier ein stärkerer Weidebesatz, längere Fresszeiten, Nutzungswechsel (Mähweide) und Nachmahd der Weide. Bei einer Überbeweidung kommt es zu einem Überbestand von Hirtentäschel, Gänseblümchen, Breitwegerich, Jährige Rispe und Löwenzahn.
Gegenmaßnahmen wären hier geringerer Besatz, kürzere Fresszeiten, Erhöhung der Nährstoffversorgung (Stickstoff, Phosphor, Kali) und Nutzungswechsel. Für die Schnittnutzung sind die Horstgräser (Knaulgras, Wiesenlieschgras, Wiesenschwingel) und für Trittnutzung die rasenbildenden Gräser (Wiesenrispe, Rotschwingel) geeignet. Rohrschwingel ist für die Beweidung, das Knaulgras für die Mähweide geeignet.
Neue Sorten sind nutzungselastischer, vor allem die späteren Sorten. Das Englische Raygras braucht die Beweidung, damit es sich im Bestand halten kann. Es bildet je nach Nutzung feine Horste oder einen dichteren Rasen. Die Horstgräser haben bei reiner Schnittnutzung eine Lebensdauer von 6 bis 8 Jahren, bei Kurzrasenweide nur drei Jahre.
Der sehr frühe Weideaustrieb hat den Vorteil, dass die Tiere nicht selektieren können, den Pflanzenbestand regulieren, die Bestockung unterstützen und sich ein dichter Pflanzenbestand bildet. Im Frühjahr soll stundenweise mit der Beweidung begonnen werden. Wenn die ersten Betriebe die Wiesen beginnen abzuschleppen, beginnt der Weidebetrieb mit der Stundenweide. Es kann auch nach dem Schnitt die Beweidung erfolgen und zwar unmittelbar nach der Ernte, d. h. die Fläche wird nach circa drei Tagen beweidet. Ein Geilstellenanteil von 15% bis 18% ist normal. Erhöht sich dieser, ist dies ein Zeichen, dass entweder zu viel zugefüttert wird oder der Tierbesatz zu gering ist. Das Anschleppen der Weide im Frühling ist nicht notwendig.

