© Franz Kern |
"Die Landwirtschaft in Europa ist zu Weltmarktpreisen nicht möglich. Daher verlangen wir von der künftigen EU-Agrarpolitik wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen, die vor allem auch fairen Wettbewerb im internationalen Handel ermöglichen. Deshalb müssen einerseits die internationalen Handelsregeln substanziell nachgeschärft werden und andererseits auch weiterhin Ausgleichsinstrumente möglich sein, um Preissprünge zu vermeiden. Nur so ist das Ziel einer flächendeckenden Landwirtschaft mit marktwirtschaftlicher Diversifizierung einschließlich regionaler Produktions- und Absatzbeziehungen und Multifunktionalität erreichbar", erklärte Rupert Huber, Abteilungsleiter der LK Österreich, im Rahmen einer Diskussion über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik und ländlichen Entwicklung.
"Da die europäische Landwirtschaft im Gegensatz zu Überseeländern mit hohen Produktionsstandards konfrontiert ist, die sich in höheren Kosten niederschlagen, weisen wir die populistischen Rufe nach Budgetkürzungen zurück. Diese schaden nämlich nicht nur der Landwirtschaft, sondern dem gesamten ländlichen Raum, der dortigen Wirtschaft und den Arbeitsplätzen", stellte sich Huber gegen Kürzungen im EU-Agrarbudget.
"Da die europäische Landwirtschaft im Gegensatz zu Überseeländern mit hohen Produktionsstandards konfrontiert ist, die sich in höheren Kosten niederschlagen, weisen wir die populistischen Rufe nach Budgetkürzungen zurück. Diese schaden nämlich nicht nur der Landwirtschaft, sondern dem gesamten ländlichen Raum, der dortigen Wirtschaft und den Arbeitsplätzen", stellte sich Huber gegen Kürzungen im EU-Agrarbudget.

