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Die Gesamtgetreideernte in Österreich wird heuer von äußerst schwachen Erträgen im Landesnorden und -osten bestimmt. Während von St. Pölten westwärts eine sehr gute Ernte erwartet wird, hat die "Kornkammer" Österreichs - also die Bundesländer Niederösterreich, Burgenland und Wien - heuer mit allen Witterungswidrigkeiten zu kämpfen "die es in der freien Natur gibt". "Trockenheit-, Hagel- und Frostschäden sind die Ursachen dafür, dass auf den rund 50.000 ha mit der Hauptkultur Weizen von den Durchschnittserträgen in Höhe von fünf bis sieben Tonnen heuer "oft nicht einmal ein Drittel auf den Feldern steht", teilte Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, bei einer Pressefahrt mit. Vorsichtige Schätzungen gehen von einer Gesamtgetreidemenge (ohne Mais) von 2,592.135 t gegenüber 3,216.238 t im Vorjahr sowie Hektarerträgen von 4,43 t (5,52 t/ha) aus. Um die Existenzen der Ackerbaubetriebe abzusichern, sei es notwendig, verlässliche Risikobegrenzungsmodelle für die Zukunft zu schaffen. Ebenso wichtig sei es aber auch, die agrarpolitischen Rahmenbedingungen, wie sie derzeit für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verhandelt werden, auf eine zukunftsfähige und nachhaltige Bewirtschaftung auszurichten.



