Herausforderungen und Ziele
Als wichtigstes agrarpolitisches Ziel nannte Bezirksobmann Elmar Monz die Absicherung der Abgel-tung für die Erschwernisse und Umweltleistungen unserer Berg- und Kleinbauern. „Überschaubare und gesicherte Rahmenbedingungen in der neuen Förderperiode 2014 sind für die Erhaltung einer funktionsfähigen Landwirtschaft gerade in einem Extrembezirk wie Landeck unverzichtbar und dabei darf es keine Abstriche geben!“
Denn nur eine funktionsfähige Landwirtschaft sichert auch für die gesamte Bevölkerung sowie auch für den Tourismus existenzielle Lebensgrundlagen.
Leider sei es in machen politischen Gruppierungen und Medien Mode geworden, Bauern und bäuerli-che Organisationen zu Unrecht in Misskredit zu bringen.
Deshalb gelte es gerade in Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl genau hinzuschauen und jene politischen Kräfte geeint zu unterstützen, die der Landwirtschaft die notwendige Wertschätzung und tatsächliche Unterstützung entgegenbringen.
Wichtig für die Zukunft ist es auch, die bäuerliche Jugend und Jungunternehmer durch Aus- und Weiterbildung, Bewusstseinsbildung und Förderung zu motivieren und auch den Standort der Fach-schule für ländliche Hauswirtschaft in Landeck/Perjen abzusichern.
Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema für die Landwirtschaft ist zudem die in nächster Zeit in vielen Gemeinden anstehende Ausarbeitung der neuen örtlichen Raumordnungskonzepte bzw. –pläne. Die notwendigen Widmungen für Hofstellen, besonders die Schaffung von Möglichkeiten für die Aussiedlung von bäuerlichen Betrieben aus beengten Hoflagen ist für die weitere Existenz und Entwicklung bäuerlichen Betriebe vielfach entscheidend und sollte im ÖROK der Gemeinden entsprechend berücksichtigt werden.