Der Waldwirtschaftsplan geht wesentlich über die Erhebung, Auswertungen
und Analysen des einfachen Nutzungs-
planes hinaus. Die Außenaufnahmen nehmen deutlich mehr Zeit in Anspruch, weil die Daten durch Messungen
genau erhoben und nur in Ausnahmefällen geschätzt werden. Bei mehr als
acht Hektar Waldbestand ist ein
Waldwirtschaftsplan sinnvoll und bei
mehr als 20 Hektar ohne Konkurrenz. © Pöchlauer-Kozel |
Auf den ersten Blick sehen der Waldwirtschaftsplan und der einfache Nutzungsplan sehr ähnlich aus. Sie sind aber für unterschiedliche Ansprüche gedacht. Verglichen mit Forstmaschinen würde der einfache Nutzungsplan (ENP) einem Forsttraktor mit Seilwinde und der Waldwirtschaftsplan (WWP) einem Forstschlepper mit Rückfahreinrichtung und Funkseilwinde entsprechen.
Beide Pläne haben den Vorteil, dass Fachleute sie erstellt haben. Der Waldbesitzer hat die Gewissheit, dass er sich auf die Ergebnisse und Planungen verlassen und seine Waldbewirtschaftung danach ausrichten kann. Braucht man trotz der Pläne zusätzlich fachmännischen Rat, kann dieser häufig per Telefon erledigt werden, weil man die wesentlichen Daten mit der erforderlichen Genauigkeit einem Forstberater darstellen kann.
Beide Pläne haben den Vorteil, dass Fachleute sie erstellt haben. Der Waldbesitzer hat die Gewissheit, dass er sich auf die Ergebnisse und Planungen verlassen und seine Waldbewirtschaftung danach ausrichten kann. Braucht man trotz der Pläne zusätzlich fachmännischen Rat, kann dieser häufig per Telefon erledigt werden, weil man die wesentlichen Daten mit der erforderlichen Genauigkeit einem Forstberater darstellen kann.

