10. Juli 2011 in OÖ © Österr. Hagelversicherung |
Die Hagelunwetter mit Sturm und Starkregen haben in der Nacht auf Montag zum Teil schwerste Schäden in der oberösterreichischen Landwirtschaft verursacht. Durch Hagelschloßen mit einer Größe von mehr als 3 cm Durchmesser entstanden vor allem im Bezirk Schärding Schäden an Getreide, Raps, Grünland und Gemüse. Nach ersten Erhebungen der Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung sind 6.500 ha landwirtschaftliche Fläche betroffen. Der Schaden wird mit rund EUR 950.000,- beziffert. "Oberösterreichs Landwirtschaft wurde damit in diesem Jahr bereits zum fünften Mal von massiven Hagelunwettern getroffen. 20.500 ha Agrarflächen wurden zum Teil zerstört. Der Gesamtschaden beträgt bisher rund EUR 4,4 Mio. Diese Zahlen zeigen einmal mehr, dass Hagel für die Bauern das Wetterrisiko Nummer 1 ist", erklärt Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. Betroffene Landwirte werden aufgerufen, ihre Schäden am besten online unter www.hagel.at zu melden.

